Busch AGRAR TECHNIK – Dämmerungsschalter

Vor längerer Zeit habe ich in der Bucht einen mir bis dahin unbekannten Elektronikbaukasten von Busch ersteigert.

Er trägt den Namen: AGRAR TECHNIK – Elektronikbox aus dem Vogel-Verlag, Erscheinungsdatum: 10/85

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Ein einfacher Stromkreis

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Hier nun mein erster Versuchsaufbau in meiner Buschkonsole. Es handelt sich um einen Dämmerungsschalter. Durch den sehr großen Widerstandswert des LDR bei Dunkelheit fehlt dem Transistor T1 die erforderliche Basisspannung – er sperrt.

Hierdurch erhält T2 über den 2,2 -kOhm-Widerstand seine Basisspannung – er schaltet durch – die Lampe leuchtet.

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In der Menge meiner Busch-Bauteile habe ich nun auch den Original-Schiebeschalter gefunden und in die Schaltung eingebaut.

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Dämmerungsschalter – aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Als Dämmerungsschalter bezeichnet man ein elektrisches Betriebsmittel, das die Aufgabe hat einen Schaltkontakt zu betätigen, wenn ein einstellbarer Helligkeitswert unter- oder überschritten wird.
Modellarten
* Dämmerungsschalter mit integriertem Sensor
* Dämmerungsschalter mit externem Sensor

In älteren Dämmerungsschaltern befindet sich ein sogenannter LDR (Light Dependent Resistor), ein lichtabhängiger Widerstand, der den Schaltbefehl gibt. Heute werden dem LDR häufig elektronische Komponenten (Fototransistor, Fotodioden) vorgezogen.

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Franzis Röhrenradio (2009)

Elektronik-Bausatz (braucht einen Lötkolben)

  • Alle erforderlichen Bauteile sind in diesem Paket enthalten (ausser den Batterien)
  • Sichtfenster für die Röhre
  • Weltempfänger
  • Stark genug um Amateurfunkstationen zu empfangen
  • Retrotechnik im Retrolook, die Verpackung wird zum Gehäuse

Originaltext von Franzis
Das Franzis-Röhrenradio zum Selberbauen von Burkhard Kainka

Seit Mitte November ist es lieferbar: Dieses nostalgische Kurzwellen-Radio ist ein echtes Röhren-Audion, wie es in der Anfangszeit der Radiotechnik gebaut wurde. Eine Hochfrequenzröhre im Empfangsteil sorgt für die hervorragende Empfangsleistung, während ein modernes Verstärker-IC die nötige Lautstärke bringt. Röhren wurden meist mit gefährlich hohen Anodenspannungen von über 100 V betrieben. Dieses Radio kommt jedoch mit einer Anodenspannung von 15 V aus.

Die chinesische Röhre 6J1 und wurde lange Zeit in der militärischen Nachrichtentechnik eingesetzt. Es handelt sich um eine spezielle Hochfrequenzröhre mit besonders geringer Heizleistung. Das Radio arbeitet mit einer Heizbatterie von 6 V und einer zusätzlichen Anodenbatterie von 9 V bei einer Anodenspannung bis 15 V. Die 6J1 entspricht der europäischen EF95, die ebenfalls in der kommerziellen und in der militärischen Technik verwendet wurde, die aber nie in Radio- oder Fernsehgeräten für den Hausgebrauch eingesetzt wurde. Erst nachdem die Röhre weitgehend durch Halbleiter ersetzt wurde ist es möglich geworden, Bestände aus der Blütezeit der Röhrentechnik auch für experimentelle Zwecke zu verwenden.

Mehr Informationen im Online-Shop

Nun ist auch dieser Bausatz fertiggestellt und funktioniert.

(Text folgt – hier schon einmal ein paar Bilder)

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http://www.zugabe.tv

Nun einmal etwas ganz anderes. Passt nicht so ganz ins Basteltagebuch – ist trotzdem interessant.

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presents

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 WANN?

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 INFO

 STATUS

 SOUNDCHECK

02.01.2010,

ab 17.00 Uhr


NEW DAMAGE

ACOUSTIC ROCKS

KULTURFABRIK KREFELD bestätigt!
05.12.2009,

ab 20.00 Uhr

SACRAMORO VOLKSGARTEN MENGEDE DORTMUND Aufzeichnung unter www.online-abendkasse.de erhältlich! für Hör- und Sehprobe hier klicken!
17.10.2009,

ab 21.00 Uhr

INFIZIERT

KLAMÜÜÜHDIHA

LIVE-CLUB-BARMEN, WUPPERTAL INFIZIERT

KLAMÜÜÜHDIHA

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16.10.2009,

19.00 Uhr

RED CARPET SECTION

PURSIUT OF PARAMA

SAINT AUDER

ECKHAUS KETTWIG, ESSEN RED CARPET SECTION

PURSUIT OF PARAMA

SAINT AUDER

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Das Conrad Retro-Radio 2010 mit DRM

Das Kurzwellen-Retroradio (Die Texte habe ich zum größen Teil der Anleitung von B. Kainka entnommen)

Bestellung und mehrsprachiges PDF-Handbuch bei Conrad

Auch in diesem Jahr gibt es bei Conrad wieder ein Retro-Radio, diesmal ein Kurzwellen-Audion mit dem Bereich 3,5 MHz (80-m-Amaterufunk!) bis 9,5 MHz. Es hat einen dritten Regler. Es ist ein Regler für die Rückkopplung. Durch feinfühlige Einstellung der Rückkopplung verändert man die Verstärkung und die Trennschärfe des Radios und kann für jede Empfangssituation das Optimum herausholen. Der Empfänger ist daher zwar nicht ganz einfach zu bedienen, erreicht aber oft die Empfangsleistung moderner Weltempfänger und kann sie teilweise sogar übertreffen.

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Die Verpackung ist zugleich das Gehäuse. Es gibt vier Stanzungen zum Einsetzen von vier Bananenbuchsen für Erde und drei Antennenanschlüsse.

Ich habe zunächst die mechanischen Teile eingebaut.

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Folgende Bauteile liegen dem Bausatz bei:
Drehkondensator 265 pF
Kurzwellenspule mit Ferrit-Schraubkern – die Kurzwellenspule ist bereits fertig gewickelt.
Lautsprecher 8 Ω, 0,5 W
Rückkopplungsregler 10 kΩ
Lautstärkeregler 10 kΩ mit Schalter
Vier 4-mm-Buchsen
Zwei 4-mm-Stecker
2 m Drahtlitze
Platine
Batterieclip
Eine LED
IC1 Audioverstärker LM386
T1 PNP-Transistor BC557C
T2 PNP-Transistor BC557C
R1 1 kΩ (braun, schwarz, rot)
R2 10 kΩ (braun, schwarz, orange)
R3 4,7 kΩ (gelb, violett, rot)
R4 470 kΩ (gelb, violett, gelb)
C1 10 pF keramisch (10)
C2 100 pF keramisch (101)
C3 10 nF keramisch (103)
C4 100 nF keramisch (104)
C5 Elko 100 µF
C6 Elko 100 µF
C7 100 nF keramisch (104)
C8 Elko 100 µF

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Die Platine wird mit den elektronischen Bauteilen entsprechend dem Bestückungsplan bestückt. Wir beginnen mit den Widerständen R1, 1 kΩ (braun, schwarz, rot), R2, 10 kΩ (braun, schwarz, orange), R3, 4,7 kΩ (gelb, violett, rot) und R4, 470 kΩ (gelb, violett, gelb). Alle Widerstände werden stehend montiert. Die Anschlussdrähte müssen passend umgebogen und in die entsprechenden Löcher der Platine gesteckt werden. Gelötet wird auf der Unterseite.dscn4421.JPG Wenn alle Widerstände eingelötet sind, wird die Platine mit den keramischen Kondensatoren gemäß der Bauanleitung bestückt.

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Es folgen die drei Elkos mit 100 µF (C5, C6, C8). Hier muss die Einbaurichtung beachtet werden. Auf der Platine ist der Pluspol markiert. Dieser liegt am längeren Anschlussdraht. Der Minuspol ist zusätzlich durch einen weißen Balken auf der Plastikisolierung markiert.

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Dann werden die Transistoren BC557C (T1, T2) eingebaut. Die richtige Einbaurichtung wird durch die Beschriftung auf der Platine angezeigt.

Als letztes folgen die Spule und der integrierten Verstärker LM386. dscn4425.JPGdscn4426.JPG

Als nächstes wird der Drehkondensator an die Platine gelötet. Der Dreko bildet zugleich den mechanischen Halter für die Platine.

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Die LED von unten in die Lötpunkte A (Anode) und K (Kathode) ein. Setzen Sie den Dreko und die LED vor dem Löten probeweise ein um den korrekten Sitz der Platine sicherzustellen. Im eingebauten Zustand wird die Platine auf einer Seite vom Dreko gehalten und auf der anderen Seite von der LED.

Dann wird alles nach Aufbauanleitung verdrahtet.

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Ich bin immer wieder überrascht, dass die Bausätze auch wirklich funktionieren.
Erde und Antenne angeschlossen – geht.

Ich habe das Radio noch nicht, wie in der Anleitung beschrieben, abgestimmt. Meines Erachtens, ist der Empfang, vor Allem in den Abendstunden gut.

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Ich habe nun alles fertig. Abgestimmt habe ich immer noch nichts. Der DRM-Zusatz scheint zu funktionieren. Mit beiden empfohlenen DRM-Programmen sehe ich Signale auf dem PC-Monitor. Ich höre aber (noch) nichts.

Meine Radio-Baustelle

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Conrad Adventskalender 2009

Bald geht es wieder los.

Mein neuer Conrad Adventskalender ist eingetroffen. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt bei LED-Schaltungen. Nach dem 24. Dezember kann das erworbene Wissen getestet und kostenlos das Jahres-Zertifikat erworben werden.

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Zum Einsatz kommt in diesem Jahr wieder mein „Poket-Experimentier-System“. Die Netzteilbuchse habe ich wieder entfernt – sonst wäre es ja kein  „Poket-Experimentier-System“ 😉 .

Ich werde aus Gründen der Übersicht Steckbrücken benutzen.

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Der Vorteil des „Poket-Experimentier-System“ besteht darin, dass alle Bauteile, incl. der Batterie und des Steckbrettes darin Platz finden und spontan gebastelt weren kann. Der Deckel hat ein Sichtfenster, sodaß man die Schaltung im Betriebszustand betrachten kann.

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Ich habe noch nicht angefangen zu basteln, ich bin noch dabei den Bericht für das Retroradio 2010 zu schreiben.

Das Endergebnis des Adventskalenders 2009 werde ich in einer Schachtel mit aufgedruckter Sternenkarte unterbringen.

Die Sternkarte gibt es hier

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Die Löcher, die die Sterne darstellen, werden mit einer Nadel durchbohrt, sodass das Licht der LED´s durchscheint. Mal sehen wie es wird.

😉

Die Versuche im Überblick:
1.Tag: Die LED-Lampe
2.Tag: LED auf der Steckplatine
3.Tag: Schaltbare LED-Lampe
4.Tag: Zweifarbi ges LED-Licht
5.Tag: Parallel geschaltet
6.Tag: Rotes Blinklicht
7.Tag: Drei in einer Schaltung
8.Tag: Dreier-Blinklicht
9.Tag: Helligkeitsstufen
10.Tag: Vierfach-Blinker
11.Tag: Geldscheinprüfer
12.Tag: Gegentaktblinker
13.Tag: Transistor-Blinker
14.Tag: Fünf-LED-Blinker
15.Tag: Lichtgesteuerte LED
16.Tag: Berührungsschalter
17.Tag: Konstante Helligkeit
18.Tag: Plus oder Minus?
19.Tag: Farbwechsel-Blinker

Die Dual-LED kann in der richtigen Schaltung auch automatisch ihre Farbe wechseln.  Die Dual-LED liegt in einer Brückenschaltung. Die Blink-LED schaltet
den Transistor abwechselnd ein und aus. Damit ändert sich laufend die Richtung des LED-Stroms.
Achtet bitte darauf die richtigen LEDs zu benutzen. Zur Not hilft ausprobieren.

Ich hoffe man kann auf den Bildern erkennen, dass die Farbe tatsächlich wechselt. 😉

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20.Tag: Farbiges Blitzlicht
21.Tag: Automatik-Farbwechsel
22.Tag: Lichtmodulation
23.Tag: Farbspiele
24.Tag: Festliches LED-Licht
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Das „Festliche LED-Licht“ habe ich in die Dose mit dem Sternenbild eingebaut, allerdings reichte die Leuchtkraft nicht, daher habe ich mit weiteren RGB- und Blink-LED´s experimentiert.

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