Über Jürgen

Ich bin kein Elektronik-Profi, bestenfalls ein interessierter Laie.
Ich bin lediglich ein musizierender Kaufmann mit Spaß an Elektronik-Basteleien.
Vielleicht trägt ja dieser Blog dazu bei andere für den Bereich Elektronik zu begeistern.

Einfache Alarmanlage mit Sicherungsschleife

Wird bei diesem Versuch statt eines Tasters ein möglichst dünner Draht als sogenannte „Sicherungsschleife“ angeschlossen, ergibt sich eine einfache Alarmanlage. Sie wird ausgelöst, sobald der dünne Sicherungsdraht reißt. Auf diese Weise könnte beispielsweise ein Pkw-Anhänger (oder andere teurere Zubehörteile) gesichert werden. Wird der Anhänger von einem Unbefugten abgehängt, übersieht er den sehr dünnen Sicherungsdraht – der Alarm wird ausgelöst.

Anstelle der Sicherungsschleife könnten auch Türkontakte verwendet werden, d.h., bei geschlossenen Türen ist eine Sicherungsschleife vorhanden – wird eine Tür geöffnet, wird die Sicherungsschleife unterbrochen.
Die Alarmauslösung wird bei diesem einfachen Experiment durch die leuchtende Lampe dargestellt. In der Praxis wird das Signalhorn an einer entsprechenden Schaltung angeschlossen.

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Die Darlingtonschaltung – Stromverstärkung hoch 2

Die Darlingtonschaltung

Beim vorangegangenen Transistorversuch wurde der Basisstrom des Transistors durch immer größere Widerstände so weit verkleinert, bis beim 100-kOhm-Widerstand die Glühlampe kaum noch leuchtete. Zum besseren Verständnis wurden die 100 kOhm mit 1000 km Verbindungsleitung gleichgesetzt. Theoretisch könnte die Lampe jedoch auch über eine wesentlich größere Entfernung zum hellen Aufleuchten gebracht werden. Die Lösung des Problems: Wenn ein Transistor nicht ausreicht, werden zwei Transistoren verwendet.
Die Schaltung gemäß dem Aufbauplan entspricht dem vorangegangenen Versuch, lediglich dass zwei Transistoren in Verbindung mit einem 470-kOhm-Widerstand verwendet werden (wobei die 470 k-Ohm einer theoretischen Leitungslänge von
47000 km entsprechen). Bei Tastendruck leuchtet die Lampe hell.

Die etwas eigenartige Schaltung (Verdrahtung) der beiden Transistoren nennt man „Darlingtonschaltung“. Durch diese Schaltungsart wird die Stromverstärkung von zwei Transistoren multipliziert.

Wie funktioniert diese Schaltung?
Zur besseren Unterscheidung wurden im Schaltplan  die beiden Transistoren mit T1 und T2 bezeichnet. Bei geschlossenem Taster fließt über den 470-kOhm-Widerstand ein minimaler Steuerstrom über die Basis von T1. Trotz einer ca. 300fachen Stromverstärkung an der Emitter-Collector-Strecke würde dieser Laststrom bei weitem nicht ausreichen, die Lampe zum Leuchten zu bringen. Daher wird der vom Transistor T1 verstärkte Laststrom über die Basis von T2 herangeführt. Dessen Emitter-Collector-Strecke schaltet wiederum den ca. 300fach verstärkten Laststrom ein – die Lampe leuchtet. Durch die beiden hintereinander geschalteten Transistoren ergibt sich eine ca. 90000fache Verstärkung (300 X 300 = 90000) gegenüber dem geringen Basisstrom am Transistor T1.
In gleicher Weise können auch mehrere Transistoren geschaltet werden, und so wird es auch einleuchtend, dass die über den Äther ausgestrahlten Radiowellen (elektrische Signale) im Rundfunkempfänger durch entsprechende Verstärkerschaltungen hörbar gemacht werden können.

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LED-Bastler

Eine neue, interessante Seite:

Busch AGRAR Technik – Schaltungs-Codierung mit Dioden

Dieser Versuchsaufbau zeigt, dass mit Dioden spezielle Schaltungssteuerungen programmiert (codiert) werden können.

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In der Schiebeschalterstellung EIN leuchtet die LED. Bei Tastendruck leuchtet zusätzlich die Glühlampe.

Bei Schiebeschalterstellung AUS ergibt sich zunächst keine Funktion. Wird jedoch der Taster gedrückt, leuchten LED und Glühlampe gleichzeitig.

Das Experiment zeigt, dass sich bereits mit einem sehr einfachen Schaltungsaufbau  verschiedene Steuerungsmöglichkeiten ergeben.

Elektronik und Know-How von Franzis

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Neues rund ums Retroradio
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Das beliebte Mittelwellen-Retroradio vom Franzis Verlag

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Die ewige Röhre neu entdeckt
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Alles rund ums Röhrenradio: Ergänzungen, Tipps und Tricks aus der Redaktion. Der satte Klang der Röhre

Hier noch einige Fotos meiner fertigen Bausätze.

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Dies ist kein Bausatz. ich habe dieses Radio im Retro-Desin in der Bucht mal ersteigert, weil ich ein Gehäuse für weitere Basteleien haben wollte. Der Klang des Radios war allerdings so gut, dass ich es nicht übers Herz brachte es zu zerlegen. Jetzt ist es Teil meinerbescheidenen Sammlung