Das Conrad Retro-Radio 2010 mit DRM

Das Kurzwellen-Retroradio (Die Texte habe ich zum größen Teil der Anleitung von B. Kainka entnommen)

Bestellung und mehrsprachiges PDF-Handbuch bei Conrad

Auch in diesem Jahr gibt es bei Conrad wieder ein Retro-Radio, diesmal ein Kurzwellen-Audion mit dem Bereich 3,5 MHz (80-m-Amaterufunk!) bis 9,5 MHz. Es hat einen dritten Regler. Es ist ein Regler für die Rückkopplung. Durch feinfühlige Einstellung der Rückkopplung verändert man die Verstärkung und die Trennschärfe des Radios und kann für jede Empfangssituation das Optimum herausholen. Der Empfänger ist daher zwar nicht ganz einfach zu bedienen, erreicht aber oft die Empfangsleistung moderner Weltempfänger und kann sie teilweise sogar übertreffen.

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Die Verpackung ist zugleich das Gehäuse. Es gibt vier Stanzungen zum Einsetzen von vier Bananenbuchsen für Erde und drei Antennenanschlüsse.

Ich habe zunächst die mechanischen Teile eingebaut.

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Folgende Bauteile liegen dem Bausatz bei:
Drehkondensator 265 pF
Kurzwellenspule mit Ferrit-Schraubkern – die Kurzwellenspule ist bereits fertig gewickelt.
Lautsprecher 8 Ω, 0,5 W
Rückkopplungsregler 10 kΩ
Lautstärkeregler 10 kΩ mit Schalter
Vier 4-mm-Buchsen
Zwei 4-mm-Stecker
2 m Drahtlitze
Platine
Batterieclip
Eine LED
IC1 Audioverstärker LM386
T1 PNP-Transistor BC557C
T2 PNP-Transistor BC557C
R1 1 kΩ (braun, schwarz, rot)
R2 10 kΩ (braun, schwarz, orange)
R3 4,7 kΩ (gelb, violett, rot)
R4 470 kΩ (gelb, violett, gelb)
C1 10 pF keramisch (10)
C2 100 pF keramisch (101)
C3 10 nF keramisch (103)
C4 100 nF keramisch (104)
C5 Elko 100 µF
C6 Elko 100 µF
C7 100 nF keramisch (104)
C8 Elko 100 µF

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Die Platine wird mit den elektronischen Bauteilen entsprechend dem Bestückungsplan bestückt. Wir beginnen mit den Widerständen R1, 1 kΩ (braun, schwarz, rot), R2, 10 kΩ (braun, schwarz, orange), R3, 4,7 kΩ (gelb, violett, rot) und R4, 470 kΩ (gelb, violett, gelb). Alle Widerstände werden stehend montiert. Die Anschlussdrähte müssen passend umgebogen und in die entsprechenden Löcher der Platine gesteckt werden. Gelötet wird auf der Unterseite.dscn4421.JPG Wenn alle Widerstände eingelötet sind, wird die Platine mit den keramischen Kondensatoren gemäß der Bauanleitung bestückt.

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Es folgen die drei Elkos mit 100 µF (C5, C6, C8). Hier muss die Einbaurichtung beachtet werden. Auf der Platine ist der Pluspol markiert. Dieser liegt am längeren Anschlussdraht. Der Minuspol ist zusätzlich durch einen weißen Balken auf der Plastikisolierung markiert.

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Dann werden die Transistoren BC557C (T1, T2) eingebaut. Die richtige Einbaurichtung wird durch die Beschriftung auf der Platine angezeigt.

Als letztes folgen die Spule und der integrierten Verstärker LM386. dscn4425.JPGdscn4426.JPG

Als nächstes wird der Drehkondensator an die Platine gelötet. Der Dreko bildet zugleich den mechanischen Halter für die Platine.

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Die LED von unten in die Lötpunkte A (Anode) und K (Kathode) ein. Setzen Sie den Dreko und die LED vor dem Löten probeweise ein um den korrekten Sitz der Platine sicherzustellen. Im eingebauten Zustand wird die Platine auf einer Seite vom Dreko gehalten und auf der anderen Seite von der LED.

Dann wird alles nach Aufbauanleitung verdrahtet.

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Ich bin immer wieder überrascht, dass die Bausätze auch wirklich funktionieren.
Erde und Antenne angeschlossen – geht.

Ich habe das Radio noch nicht, wie in der Anleitung beschrieben, abgestimmt. Meines Erachtens, ist der Empfang, vor Allem in den Abendstunden gut.

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Ich habe nun alles fertig. Abgestimmt habe ich immer noch nichts. Der DRM-Zusatz scheint zu funktionieren. Mit beiden empfohlenen DRM-Programmen sehe ich Signale auf dem PC-Monitor. Ich höre aber (noch) nichts.

Meine Radio-Baustelle

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2 Gedanken zu „Das Conrad Retro-Radio 2010 mit DRM

  1. Heute am 11.12.09 ist es mir gelungen das Retro-Radio ein wenig abzustimmen. Als Vergleich diente mein Sony ICF-SW 10.
    Die Frequenzen 7000kHz und 9000kHz stimmen überein. 🙂

  2. Bei mir geht nur das Licht aber kein Ton. Woran könnte das liegen bin die Anleitung jetzt schon 2 mal erneut durchgegangen habe aber keinen Fehler gefunden.
    Weiß vielleicht wer was ich da machen könnte?
    Mfg fleckdalm

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