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30.11.2009 von Jürgen.
Das Kurzwellen-Retroradio
Bestellung und mehrsprachiges PDF-Handbuch bei Conrad
Auch in diesem Jahr gibt es bei Conrad wieder ein Retro-Radio, diesmal ein Kurzwellen-Audion mit dem Bereich 3,5 MHz (80-m-Amaterufunk!) bis 9,5 MHz. Es hat einen dritten Regler. Es ist ein Regler für die Rückkopplung. Durch feinfühlige Einstellung der Rückkopplung verändert man die Verstärkung und die Trennschärfe des Radios und kann für jede Empfangssituation das Optimum herausholen. Der Empfänger ist daher zwar nicht ganz einfach zu bedienen, erreicht aber oft die Empfangsleistung moderner Weltempfänger und kann sie teilweise sogar übertreffen.
Ich habe zunächst die mechanischen Teile eingebaut.
Folgende Bauteile liegen dem Bausatz bei:
Drehkondensator 265 pF
Kurzwellenspule mit Ferrit-Schraubkern - die Kurzwellenspule ist bereits fertig gewickelt.
Lautsprecher 8 Ω, 0,5 W
Rückkopplungsregler 10 kΩ
Lautstärkeregler 10 kΩ mit Schalter
Vier 4-mm-Buchsen
Zwei 4-mm-Stecker
2 m Drahtlitze
Platine
Batterieclip
Eine LED
IC1 Audioverstärker LM386
T1 PNP-Transistor BC557C
T2 PNP-Transistor BC557C
R1 1 kΩ (braun, schwarz, rot)
R2 10 kΩ (braun, schwarz, orange)
R3 4,7 kΩ (gelb, violett, rot)
R4 470 kΩ (gelb, violett, gelb)
C1 10 pF keramisch (10)
C2 100 pF keramisch (101)
C3 10 nF keramisch (103)
C4 100 nF keramisch (104)
C5 Elko 100 µF
C6 Elko 100 µF
C7 100 nF keramisch (104)
C8 Elko 100 µF
Es folgen die drei Elkos mit 100 µF (C5, C6, C8). Hier muss die Einbaurichtung beachtet werden. Auf der Platine ist der Pluspol markiert. Dieser liegt am längeren Anschlussdraht. Der Minuspol ist zusätzlich durch einen weißen Balken auf der Plastikisolierung markiert.
Dann werden die Transistoren BC557C (T1, T2) eingebaut. Die richtige Einbaurichtung wird durch die Beschriftung auf der Platine angezeigt.
Als letztes folgen die Spule und der integrierten Verstärker LM386.Als nächstes wird der Drehkondensator an die Platine gelötet. Der Dreko bildet zugleich den mechanischen Halter für die Platine.
Die LED von unten in die Lötpunkte A (Anode) und K (Kathode) ein. Setzen Sie den Dreko und die LED vor dem Löten probeweise ein um den korrekten Sitz der Platine sicherzustellen. Im eingebauten Zustand wird die Platine auf einer Seite vom Dreko gehalten und auf der anderen Seite von der LED.
Dann wird alles nach Aufbauanleitung verdrahtet.
Ich bin immer wieder überrascht, dass die Bausätze auch wirklich funktionieren.
Erde und Antenne angeschlossen - geht.
Ich habe das Radio noch nicht, wie in der Anleitung beschrieben, abgestimmt. Meines Erachtens, ist der Empfang, vor Allem in den Abendstunden gut.
Ich habe nun alles fertig. Abgestimmt habe ich immer noch nichts. Der DRM-Zusatz scheint zu funktionieren. Mit beiden empfohlenen DRM-Programmen sehe ich Signale auf dem PC-Monitor. Ich höre aber (noch) nichts.
Meine Radio-Baustelle
Geschrieben in Conrad Retro-Radio 2010, Radiobasteln | Drucken | 3 Kommentare »
16.11.2009 von Jürgen.
Bald geht es wieder los.
Mein neuer Conrad Adventskalender ist eingetroffen. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt bei LED-Schaltungen. Nach dem 24. Dezember kann das erworbene Wissen getestet und kostenlos das Jahres-Zertifikat erworben werden.
Zum Einsatz kommt in diesem Jahr wieder mein “Poket-Experimentier-System”. Die Netzteilbuchse habe ich wieder entfernt - sonst wäre es ja kein “Poket-Experimentier-System”
.
Ich werde aus Gründen der Übersicht Steckbrücken benutzen.
Der Vorteil des “Poket-Experimentier-System” besteht darin, dass alle Bauteile, incl. der Batterie und des Steckbrettes darin Platz finden und spontan gebastelt weren kann. Der Deckel hat ein Sichtfenster, sodaß man die Schaltung im Betriebszustand betrachten kann.
Ich habe noch nicht angefangen zu basteln, ich bin noch dabei den Bericht für das Retroradio 2010 zu schreiben.
Das Endergebnis des Adventskalenders 2009 werde ich in einer Schachtel mit aufgedruckter Sternenkarte unterbringen.
Die Löcher, die die Sterne darstellen, werden mit einer Nadel durchbohrt, sodass das Licht der LED´s durchscheint. Mal sehen wie es wird.
Die Versuche im Überblick:
1.Tag: Die LED-Lampe
2.Tag: LED auf der Steckplatine
3.Tag: Schaltbare LED-Lampe
4.Tag: Zweifarbi ges LED-Licht
5.Tag: Parallel geschaltet
6.Tag: Rotes Blinklicht
7.Tag: Drei in einer Schaltung
8.Tag: Dreier-Blinklicht
9.Tag: Helligkeitsstufen
10.Tag: Vierfach-Blinker
11.Tag: Geldscheinprüfer
12.Tag: Gegentaktblinker
13.Tag: Transistor-Blinker
14.Tag: Fünf-LED-Blinker
15.Tag: Lichtgesteuerte LED
16.Tag: Berührungsschalter
17.Tag: Konstante Helligkeit
18.Tag: Plus oder Minus?
19.Tag: Farbwechsel-Blinker
Die Dual-LED kann in der richtigen Schaltung auch automatisch ihre Farbe wechseln. Die Dual-LED liegt in einer Brückenschaltung. Die Blink-LED schaltet
den Transistor abwechselnd ein und aus. Damit ändert sich laufend die Richtung des LED-Stroms.
Achtet bitte darauf die richtigen LEDs zu benutzen. Zur Not hilft ausprobieren.
Ich hoffe man kann auf den Bildern erkennen, dass die Farbe tatsächlich wechselt.
20.Tag: Farbiges Blitzlicht
21.Tag: Automatik-Farbwechsel
22.Tag: Lichtmodulation
23.Tag: Farbspiele
24.Tag: Festliches LED-Licht
Das “Festliche LED-Licht” habe ich in die Dose mit dem Sternenbild eingebaut, allerdings reichte die Leuchtkraft nicht, daher habe ich mit weiteren RGB- und Blink-LED´s experimentiert.
Geschrieben in Conrad Adventskalender, Lernpaket LEDs | Drucken | 10 Kommentare »