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16.4.2008 von Jürgen.
In Zusammenarbeit mit ELO-Magazin Franzis Verlag entstand unter Mitarbeit von Ing. grad. Hartmut Vallen in den 70iger Jahren des letzten Jahrhunderts dieser Ergänzungskasten zum Busch Electronic-Studio-Programm, das aus den Kästen 2060-compact-studio, 2065-radio-technik - opto-elektonik, 2070 studio-center, 2072 IC-Verstärkertechnik, 2075 digitaltechnik, 2090 computer-system und diversen Zusatzkästen bestand.
Das Electronic-Studio-Programm versucht zu beweisen, wie einfach es ist, die faszinierenden Geheimnisse der modernen Elektronik auf unterhaltsame Weise und leicht verständlich kennenzulernen.
Ohne besonderen Vorbereitungen kann sofort mit dem Experimentieren begonnen werden. Alle Bauelemente sind auf Steckbausteinen vormontiert und werden mit Drähten untereinander verbunden.
1. Teil
2. Teil
Meinem Wissen nach gibt es die Serie “Experimentier-Systeme 4000 bis 7000″ noch im Handel.
Die älteren Versionen die ich momentan benutze sind allerdings im Internet noch günstig zu erstehen. z.B. in dieser eletronischen bucht
Nachtrag vom 03.12.2008 - auch hier scheint alles teurer zu werden
Bilder zum meinen Busch Experimentiersystemen finden Sie hier:
www.juergen-horn.de/php/index.php?url=elektronik.html
Hier folgen nun meine ersten Nachbauten.
Der IC-Zähler-Baustein
Dieser Baustein besteht aus mehreren Bauteilen. Hauptbestandteil ist der IC (SN4143N) Dieser IC übernimmt die Zähl und Steuerfunktionen.
Das vom IC ermittelte Ergebnis wird an die 7-Segment-Leuchtanzeige weitergegeben. Hinter der Leuchtanzeige befindet sich der Spannungsregler der die konstante 5 Volt Spannung für den IC liefert. Auf dem Zählerbaustein befinden sich noch ein Widerstand, ein ELKO und ein keramischer Scheibenkondensator.
Diese Bauelemente übernehmen Schutzfunktionen und filtern evtl. Störimpulse aus.
“Der prellende Taster”
Bei gedrücktem Taster erhält der IC einen Impuls. Die Leuchtanzeige springt mit jedem Impuls eine Zahl weiter. Da der Taster aber “federt” werden immer mehrere Impulse erzeugt. Der Fachmann sagt: “Der Taster prellt”. Der nächste Versuch zeigt wie das “Kontakt-Prellen” unterbunden werden kann.
Elektronischer Zähler
Dieser Versuch zeigt einen “richtig” funktionierenden Zähler.
Sobald die Batterie angeschlossen wird leuchtet die Zahl “8″. Bei jedem weiteren Tastendruck zeigt die Leuchtanzeige die nächst folgende Zahl. Bei genauer Beobachtung sieht man, dass nicht beim Tastendruck, sondern erst beim Loslassen des Tasters die nächste Ziffer erscheint. Gegenüber dem vorangegangen Versuchsaufbaus wurde zusätzlich ein Widerstand und ein Elko eingesetzt. Damit wurde die “Entprellung” des Tasters erreicht.
1-bit-Speicher:
Memory-Schaltung (RS-Flipflop)
Diese Memory-Schaltung stellt mit 1 bit die kleinste elektronische Speichereinheit dar.
Sobald der Taster kurz betätigt wird leuchtet die LED. Selbst wenn der Taster anschließend mehrfach betätigt wird, wird sich an diesem Zustand nichts ändern. Das Signal “high” wurde gespeichert.
Der Speicher kann wieder gelöscht werden, indem mit einem Verbindungskabel vom Batterie-Minuspol ein “Low-Signal” auf den “Gatter-Eingang” gegen wird.
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