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19.4.2008 von Jürgen.
Blinklichtschaltungen begegnen wir täglich, z. B. als blinkender Richtungsanzeiger am Auto, Nehmen wir an, die LED leuchtet, d. h., dass der Ausgang 2 high ist. Der Gatter-Funktion entsprechend, muss also zum gleichen Zeitpunkt Anschluss 1 low, Anschluss 8 high, Anschlüsse 6 und 7 wieder low sein. Wäre der EIko nicht vorhanden, würde der Highzustand am Anschluss 2 sofort an den Anschluss 6 (und 7) gelangen. Der EIko muss jedoch zuerst umgeladen werden. Während dieser Zeit steigt die Spannung der Anschlüsse 6 und 7 langsam an, bis die „Umschalteschwelle” des IC’s überschritten wird. Jetzt werden Anschlüsse 8 low, 1 high und 2 low: die LED erlischt. Da Anschluss 2 low ist, 6 und 7 aber high sind, muss erneut der EIko umgeladen werden - das Spiel wiederholt sich, die LED blinkt.
Wie funktioniert diese Schaltung?
Wir verwenden wieder 3 der 4 zur Verfügung stehenden Gatter. Sie sind ähnlich geschaltet, wie beim vorangegangenen Versuch. Die vorher praktizierte schnelle Umschaltung wird jetzt durch einen Kondensator und Widerstand erheblich verzögert, wodurch die Schaltvorgänge an der LED sichtbar werden.
Nehmen wir an, die LED leuchtet, d. h., dass der Ausgang 2 high ist. Der Gatter-Funktion entsprechend, muss also zum gleichen Zeitpunkt Anschluss 1 low, Anschluss 8 high, Anschlüsse 6 und 7 wieder low sein. Wäre der Elko nicht vorhanden, würde der Highzustand am Anschluss 2 sofort an den Anschluss 6 (und 7) gelangen. Der Elko muss jedoch zuerst umgeladen werden. Während dieser Zeit steigt die Spannung der Anschlüsse 6 und 7 langsam an, bis die „Umschalteschwelle” des IC’s überschritten wird. Jetzt werden Anschlüsse 8 low, 1 high und 2 low: die LED erlischt. Da Anschluss 2 low ist, 6 und 7 aber high sind, muss erneut der EIko umgeladen werden - das Spiel wiederholt sich, die LED blinkt.
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19.4.2008 von Jürgen.
Bei dieser Alarmanlage haben wir jetzt die Möglichkeit z.B. 2 Türen gleichzeitig zu überwachen. Zum ersten Mal haben wir alle 4 Gatter des IC-Gatter-Bausteins in Betrieb genommen. Die beiden neu hinzugekommenen Gatter l und II sind zu einem so genannten „Und-Gatter” (engl.: And-Gatter) zusammen geschaltet. Die Bezeichnung „Und”-Gatter ergibt sich aus der Tatsache, dass der Ausgang des Gatters II nur dann high sein kann, wenn am Gatter l der Eingang 6 und der Eingang 7 „high” sind.
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17.4.2008 von Jürgen.
Sobald die Batterie angeschlossen ist, ist die Meldeanlage betriebsbereit. Wird die Sicherungsschleife (Draht von +5v nach Anschluss 9 des IC-Gatter-Bausteins) unterbrochen, leuchtet die LED. Wird die Sicherungsschleife anschliessend wieder geflickt so leuchtet die LED auch weiterhin. Durch Betätigen des Tasters kann der ausgelöste Alarm zurückgesetzt werden, d.h. die LED wird wieder zum Erlöschen gebracht.
Wie funktioniert diese Schaltung?
Die Sicherungsschleife ersetzt in Verbindung mit dem 1 KOhm Widerstand den bisher verwendeten Taster. Solange die Alarmschleife nicht unterbrochen wird, liegt am Eingang 9 des Gatters II ein high, weil eine direkte Verbindung zur 5-Volt Versorgungsspannung besteht. Die LED kann nicht leuchten. Wird jedoch die Alarmschleife unterbrochen, gelangt an den Eingang 9 über den 1 kOhm Widerstand ein low - die Schaltung kippt, und die LED leuchtet. Dieser Zustand kann sich auch dann nicht ändern kann, wenn die Alarmschleife wieder überbrückt wird.
Die nach oben herausführende Alarmschleife ist an die Versorgungsspannung + 5 Volt und alle übrigen Kontaktstellen an „Masse”, also am Minuspol der Batterie angeschlossen.
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16.4.2008 von Jürgen.
In Zusammenarbeit mit ELO-Magazin Franzis Verlag entstand unter Mitarbeit von Ing. grad. Hartmut Vallen in den 70iger Jahren des letzten Jahrhunderts dieser Ergänzungskasten zum Busch Electronic-Studio-Programm, das aus den Kästen 2060-compact-studio, 2065-radio-technik - opto-elektonik, 2070 studio-center, 2072 IC-Verstärkertechnik, 2075 digitaltechnik, 2090 computer-system und diversen Zusatzkästen bestand.
Das Electronic-Studio-Programm versucht zu beweisen, wie einfach es ist, die faszinierenden Geheimnisse der modernen Elektronik auf unterhaltsame Weise und leicht verständlich kennenzulernen.
Ohne besonderen Vorbereitungen kann sofort mit dem Experimentieren begonnen werden. Alle Bauelemente sind auf Steckbausteinen vormontiert und werden mit Drähten untereinander verbunden.
1. Teil
2. Teil
Meinem Wissen nach gibt es die Serie “Experimentier-Systeme 4000 bis 7000″ noch im Handel.
Die älteren Versionen die ich momentan benutze sind allerdings im Internet noch günstig zu erstehen. z.B. in dieser eletronischen bucht
Nachtrag vom 03.12.2008 - auch hier scheint alles teurer zu werden
Bilder zum meinen Busch Experimentiersystemen finden Sie hier:
www.juergen-horn.de/php/index.php?url=elektronik.html
Hier folgen nun meine ersten Nachbauten.
Der IC-Zähler-Baustein
Dieser Baustein besteht aus mehreren Bauteilen. Hauptbestandteil ist der IC (SN4143N) Dieser IC übernimmt die Zähl und Steuerfunktionen.
Das vom IC ermittelte Ergebnis wird an die 7-Segment-Leuchtanzeige weitergegeben. Hinter der Leuchtanzeige befindet sich der Spannungsregler der die konstante 5 Volt Spannung für den IC liefert. Auf dem Zählerbaustein befinden sich noch ein Widerstand, ein ELKO und ein keramischer Scheibenkondensator.
Diese Bauelemente übernehmen Schutzfunktionen und filtern evtl. Störimpulse aus.
“Der prellende Taster”
Bei gedrücktem Taster erhält der IC einen Impuls. Die Leuchtanzeige springt mit jedem Impuls eine Zahl weiter. Da der Taster aber “federt” werden immer mehrere Impulse erzeugt. Der Fachmann sagt: “Der Taster prellt”. Der nächste Versuch zeigt wie das “Kontakt-Prellen” unterbunden werden kann.
Elektronischer Zähler
Dieser Versuch zeigt einen “richtig” funktionierenden Zähler.
Sobald die Batterie angeschlossen wird leuchtet die Zahl “8″. Bei jedem weiteren Tastendruck zeigt die Leuchtanzeige die nächst folgende Zahl. Bei genauer Beobachtung sieht man, dass nicht beim Tastendruck, sondern erst beim Loslassen des Tasters die nächste Ziffer erscheint. Gegenüber dem vorangegangen Versuchsaufbaus wurde zusätzlich ein Widerstand und ein Elko eingesetzt. Damit wurde die “Entprellung” des Tasters erreicht.
1-bit-Speicher:
Memory-Schaltung (RS-Flipflop)
Diese Memory-Schaltung stellt mit 1 bit die kleinste elektronische Speichereinheit dar.
Sobald der Taster kurz betätigt wird leuchtet die LED. Selbst wenn der Taster anschließend mehrfach betätigt wird, wird sich an diesem Zustand nichts ändern. Das Signal “high” wurde gespeichert.
Der Speicher kann wieder gelöscht werden, indem mit einem Verbindungskabel vom Batterie-Minuspol ein “Low-Signal” auf den “Gatter-Eingang” gegen wird.
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